Hans Thörner
Collagen
Werner Spies: Max Ernst – Die Rückkehr der schönen Gärtnerin
In der Bibliotheks-Rotunde werden rund 50 Collagen des Düsseldorfer Künstlers im Format DIN A3 gezeigt.
Typisch für Thörners Werk ist eine Technik der Collage (frz. coller = kleben), die vor allem aus Zitaten der bildenden Kunst des 20. Jahrhunderts ein neues Ganzes zusammenfügt und allererst erschafft. Ihrem Betrachter ermöglichen diese, aus dem realen künstlerischen Fundus gestalteten Kompositionen, bekannte Bildinhalte zu assoziieren, etwa die Bildsprache von Renè Magritte. Zugleich verlangen sie von ihm, über das Betrachten hinaus, nach einem neuen, surrealen Sinn zu fragen.
Thörner (geboren 1941, Studium der Medizin und der Philosophie, niedergelassener Chirurg) beschäftigt sich mit Collagen seit er 1968 in Prag Jiri Kolar begegnete, der europaweit als Schöpfer dieser modernen künstlerischen Ausdrucksform gilt.
Thörners Oeuvre wurde bisher in Ausstellungen im regionalen Bereich gezeigt.
Die Universitäts- und Landesbibliothek setzt mit dieser Ausstellung den im vergangenen Jahr mit Werken von Jörn Kadow begonnenen Kunstdialog fort.
Die Eröffnung der Ausstellung findet am 29. November von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr in der Fachbibliothek Rechtswissenschaft (Geb.24.81) statt.
Hans Thörner ist anwesend.
Im Anschluss ist die Ausstellung montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr, samstags von 9 bis 20 Uhr und sonntags von 13 bis 20 Uhr zu sehen.
Ansprechpartner:
Carola Spies, 0211 - 81-15641Ort: Fachbibliothek Rechtswissenschaft, Universitätsstr. 1, Gebäude 24.81, 40225 Düsseldorf
Dauer: 29. November 2006 bis 31. Januar 2007
Ansprechpartnerin
Carola Spies |
| 0211 - 81-15641 |
| 24.41.ZG.81 |
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